
bouquet des arts
Das Ensemble bouquet des arts macht sich zum Ziel, in wechselnden Besetzungen Kammermusik auf hohem professionellem Niveau mit anderen Kunstsparten zu verbinden. Aus den unzähligen Kombinationsmöglichkeiten von Musik mit Tanz, Theater, Clownerie/Mimik, Malerei, Film u.a. entstehen neue originelle, farbige Gesamtkunstwerke, die vorwiegend für Kleintheaterbühnen geeignet sind. Die KünstlerInnen von bouquet des arts arbeiten mit einfachen Mitteln, viel Idealismus und grosser Hingabe an ihren Projekten.
Bisher entstandene Produktionen:
eine stunde glück
Was ist Glück? Was ist Unglück?
„S‘ chunt wie‘ s chunt, und so wie‘ s chunt, isch‘ s scho guet“, sagt der Teppichknüpfer,
oder: „Alles geschieht nur zu unserem Besten“.
Eine Stunde Erzählung und Musik mit Bass-, Alt- Piccolo- und Sopranquerflöten, die zum Nachdenken und Träumen über Glück einlädt. Frei nach dem Bilderbuch „Glück im Unglück“ von Hans Willhelm. Im Duo mit Rita Bossard, Flöten.
Das Programm ist mobil und passt sowohl in Wohnstuben, Kirchen wie auf Kleintheaterbühnen.
Das Stück wurde nach zahlreichen Aufführungen überarbeitet; neu wird es ohne Bilder, dafür mit umso mehr Witz dargeboten. Geeignet ist es in erster Linie für Erwachsene und für jeden Anlass, der Glück bringen soll.
Das letzte Schaf

«Wie lautet die frohe Botschaft?»
Eine wunderbar schräge Weihnachtsgeschichte des Theaterautors Ulrich Hub, mit viel Musik und einem Augenzwinkern auf der Bühne. Das eingespielte Duo erzählt von dieser abenteuerlichen Nacht aus der Sicht von sieben Schafen und spielt dazu mit Querflöten, Piccolo und Bassflöten querbeet und munter durch Zeiten und Stile.
„Man denkt immer, Schafe stehen friedlich auf dem Feld…“ Die Perspektive auf die berühmte Heilige Nacht wird überraschend erweitert. Denn eins steht fest: Die Schafe waren von Anfang an dabei.
Das klagende Lied
Flötenmärchen der Welt

Zu allen Zeiten und in allen Ländern der Welt umgibt die Flöte ein Hauch von Zauberei. Ob aus Knochen, Holz oder Metall: die Flöte erinnert mit ihrem wandelbaren Klang an Vogelstimmen, Wind- und Wassergeräusche, die Stimmen von verliebten Menschen oder von Hexen und Sirenen. Sie vermag uns ebenso zum Tanzen zu bringen, zu trösten und zu beruhigen, von Krankheiten zu heilen, für wunderbar Überirdisches zu öffnen wie auch den Verstand zu rauben und Soldaten in den Krieg marschieren zu lassen.
Dieses stimmungsvolle Programm lädt auf eine Reise zur Entdeckung von mythischen Flötengestalten ein, die oft, aber nicht immer, Gutes im Sinn haben. (noch in Bearbeitung)
Die klingenden Bücher der Caroline Andante
Ein Musikmärchen zum Mitmachen für kleine Menschen, die Lieder und Geschichten lieben.
Das poetische Stück eignet sich für Kinder der Basisstufe (Kindergarten, erste und zweite Klasse), die das Lesen entdecken.
Kathrin Oplatka Flöten, Danielle Käser Klavier
Alma Jongerius: Auge von aussen
inspiriert von „Die fliegenden Bücher des Mister Morris Lessmore“ von W. Joyce
Dauer: ca. 45 Minuten
(2018)
Trailer anschauen
Märchen aus 1001 Töpfchen
Märchen mit Figuren- und Flötenspiel
Drei Märchen aus verschiedenen Kulturen handeln von magischen Töpfchen, die sich niemals leeren: „Der süsse Brei“ (Gebrüder Grimm), „Die blaue Flasche“ (Märchen aus Irland), „Der Händler Chassib und der Kalif von Bagdad“ (1001 Nächte). Die jeweiligen Figuren werden aus einem Gefühl von Mangel in die Fülle geführt. Die Flöte untermalt abwechselnd die Stimmungen der Märchen, mal verwandelt sie sich in ein Objekt, das klingend am Schauspiel beteiligt ist.
Das Programm wurde in Zusammenarbeit mit Brigit Oplatka, Märchenerzählerin und Figurenspielerin, entwickelt und aufgeführt.
Siehe auch Poesietheater Brigit Oplatka


Der Fischer und seine Seele
Uraufführung mit Schweizer Musik
Ein junger Fischer verliebt sich in ein Meermädchen. Um mit ihr unter Wasser leben zu können, muss er seine Seele loswerden. Diese wandelt, von ihm getrennt, als sein Doppelgänger über die Welt und wird zunehmend böse. Das Kunstmärchen von Oscar Wilde spiegelt seine eigene Leidenschaft und Zerrissenheit wieder.
Von Matthias Müller vertont, mit Martina Süss, Sprecherin und Sängerin, Kathrin Oplatka, Flöte und Daniele Pintaudi, Klavier, lotet das Stück die Grenzen zwischen Sprache und Musik aus. Regie: Sarah-Maria Bürgin.
(2004)
Der Paukenclown
Ein Clown entdeckt im Traum die Welt der Musik.
Offen und neugierig spielt er mit Musikern und Instrumenten, wird selber zum Musiker, dann zum grössenwahnsinnigen Dirigenten. Bis die Musik ausser Kontrolle und der Traum zum Albtraum gerät. Mit dem zweiten Satz aus Joseph Haydns „Sinfonie mit dem Paukenschlag“ und vielen anderen Bearbeitungen und Improvisationen für Flötenquartett.
Die erste Produktion von bouquet des arts wurde über 60 Mal aufgeführt, unter anderem an der Expo Schweiz 2002 am Murtensee.
Andrea Bissig, Mimin, Kathrin Oplatka, Flöte, Simon Wenger, Violine, Benno Huber, Viola, Simone Remund, Violoncello.
(2002)



